Kuschelbär mit sichtbar geflickten Nähten sitzt auf einer Wiese, Symbolbild für Kinder- und Jugendlichentherapie und den fürsorglichen Umgang mit kleinen und großen Verletzungen

Kinder- und Jugendlichenbehandlung in Stein bei Nürnberg

Du kennst dein Kind am besten. Und manchmal spürst du einfach, dass etwas anders ist. Vielleicht zieht es sich zurück, hat Ängste, schläft schlecht, wird schneller wütend oder möchte bestimmte Situationen vermeiden. Es gibt auch ganz konkrete Probleme wie Bettnässen, Nägelkauen, Schlafprobleme oder eine ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen.

Nicht immer lässt sich sofort erkennen, was dahintersteckt. Ein Verhalten oder ein Symptom kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Gemeinsam können wir versuchen, besser zu verstehen, was dein Kind beschäftigt und was ihm helfen kann.

Warum die Eltern eine wichtige Rolle spielen

Das Verhalten eines Kindes hängt eng mit seinem Umfeld zusammen, allen voran mit den Eltern. Je jünger ein Kind ist, desto stärker gilt das. Deshalb ist es aus meiner fachlichen Erfahrung heraus oft entscheidend, dass Eltern bereit sind, sich selbst auf den therapeutischen Prozess einzulassen, nicht nur das Kind allein. Wenn ihr als Eltern diesen Schritt mitgeht, kann sich beim Kind etwas verändern, das durch reine Arbeit mit dem Kind allein oft nicht in gleichem Maß möglich wäre.

Wie ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite

Kinder nehmen oft viel mehr wahr, als wir Erwachsenen denken. Sie wissen manchmal erstaunlich genau, was sie beschäftigt und was sich für sie nicht gut anfühlt. Und oft wissen sie auch, was ihnen helfen könnte oder welche Lösung für sie die richtige wäre. In der Therapie können wir gemeinsam herausfinden, was dahintersteckt und welche eigenen Stärken und Möglichkeiten dein Kind bereits mitbringt.

Eine Sitzung dauert bei Kindern und Jugendlichen in der Regel nicht so lange wie bei Erwachsenen, da die Aufmerksamkeitsspanne bei Kindern viel kürzer ist.

So läuft die Zusammenarbeit ab

Wenn du magst, können wir vorab ein kostenloses Informationsgespräch führen, etwa 45 Minuten. Das gibt deinem Kind die Möglichkeit, mich kennenzulernen. Nur wenn dein Kind mit mir einverstanden ist, macht eine Therapie Sinn.

Im Erstgespräch schauen wir uns gemeinsam an, was dein Kind beschäftigt, wie sich das Problem zeigt und was bisher schon ausprobiert wurde. Außerdem machen wir erste kleine Übungen. In den weiteren Sitzungen arbeiten wir dann mit einer therapeutischen Geschichte, mit Hypnose oder einer anderen passenden Methode, je nach Alter und Thema.

Zeigt sich nach einigen Sitzungen noch keine Veränderung, kann es sinnvoll sein, dass du als Elternteil oder ihr als Eltern gemeinsam mit einbezogen werdet. Kinder nehmen sehr viel von ihren Eltern und ihrem Umfeld wahr und reagieren oft auch auf Belastungen, die gar nicht direkt mit ihnen zu tun haben. Manche Symptome oder Verhaltensweisen können deshalb ein Ausdruck dessen sein, was ein Kind in seiner Familie wahrnimmt oder miterlebt. Dann kann es hilfreich sein, nicht nur beim Kind zu schauen, sondern auch die Zusammenhänge im familiären Umfeld mit einzubeziehen.

Wann diese Begleitung helfen kann

Kinder und Jugendliche kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen zu mir, zum Beispiel bei:

  • Bettnässen oder Nägelkauen
  • Herausforderungen mit dem Selbstwertgefühl
  • Ängsten, etwa vor großen Menschenmengen, wenn ein Kinobesuch oder ein Ausflug in den Freizeitpark dadurch kaum möglich ist, oder dem berühmten Monster unterm Bett
  • Schwierigkeiten beim Essen
  • Schulproblemen

Geht es bei dir gezielt um Prüfungsangst oder um Angst vor der Schule, findest du dazu eine eigene, ausführliche Seite: Mehr über Prüfungsangst & Schulangst erfahren →

Häufige Fragen

Ab welchem Alter arbeitest du mit Kindern?

Ich arbeite mit Kindern ab etwa 3 Jahren. In diesem Alter arbeite ich spielerisch und kindgerecht, zum Beispiel mit therapeutischen Geschichten oder indem wir gemeinsam ein Kraftarmband fädeln. So kann dein Kind auf seine eigene Art Zugang zu seinen Stärken und Ressourcen finden.

Mit zunehmendem Alter verändern sich auch die Möglichkeiten in der Therapie. Bei Teenagern und Jugendlichen können dann zunehmend klassische Hypnosetechniken eingesetzt werden.

Bin ich als Elternteil bei der Behandlung meines Kindes dabei?

Das entscheiden wir gemeinsam, je nach Kind und Thema. Am Ende entscheidet aber dein Kind, ob es lieber mit dir zusammen oder allein mit mir arbeiten möchte. Manchmal ist es gut, wenn du zu Beginn dabei bist, manchmal arbeite ich lieber allein mit deinem Kind. Wie du oben gelesen hast, kann es aber sein, dass ich dich als Elternteil im weiteren Verlauf aktiv mit einbeziehe, wenn das für die Veränderung wichtig wird.

Wie merke ich, ob die Begleitung meinem Kind hilft?

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manchmal zeigt sich eine Veränderung schnell, manchmal braucht es mehr Zeit. Wenn sich nach einigen Sitzungen nichts verändert, schauen wir gemeinsam, was noch gebraucht wird, dazu kann auch die Einbeziehung der Eltern gehören.

Wenn du dir Sorgen um dein Kind oder deinen Jugendlichen machst oder dir eine Veränderung wünschst, kannst du dich gerne bei mir in Stein bei Nürnberg melden. Wir besprechen in Ruhe, was euch gerade beschäftigt und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte.