Trauma: Unterstützung durch Hypnose und EMDR in Stein bei Nürnberg
Manche Erlebnisse gehen vorbei, ohne dass sie bleibende Spuren hinterlassen. Andere setzen sich fest, im Körper genauso wie im Kopf, manchmal auch dann, wenn der eigentliche Auslöser schon lange zurückliegt. Das kann sich unterschiedlich zeigen: plötzliche Panikattacken, Albträume, eine emotionale Überflutung, die wie aus dem Nichts kommt, oder Erinnerungen, die sich ungefragt und mit voller Wucht wieder ins Bewusstsein drängen. Diese sogenannten Intrusionen können sehr belastend sein und den Alltag stark einschränken.
Nicht jedes belastende Erlebnis ist gleich
Fachlich wird häufig zwischen unterschiedlichen Formen unterschieden. Ein einzelnes, klar umrissenes Ereignis, etwa ein Unfall oder ein plötzlicher Verlust, wird oft als Typ-I-Trauma bezeichnet. Wiederholte oder länger andauernde Belastungen fallen dagegen eher unter Typ-II-Trauma. Liegen die belastenden Erfahrungen schon in der Kindheit, etwa durch fehlenden Halt oder wiederkehrende Verunsicherung in wichtigen Beziehungen, spricht man von Entwicklungs- oder Bindungstrauma. Diese Einteilung ist kein Etikett, das über dich entscheidet, sondern hilft mir dabei, den passenden Weg für die Arbeit mit dir zu finden.
Wie ich mit Trauma arbeite: drei Phasen
Die Arbeit mit belastenden Erfahrungen läuft bei mir in einem bewährten Drei-Phasen-Modell ab, das sich an deinem Tempo orientiert:
- Stabilisierung: Bevor es an die eigentliche Bearbeitung geht, bauen wir gemeinsam einen sicheren inneren Ort auf, arbeiten mit inneren Ressourcen und inneren Helfern. Diese Phase dauert so lange, bis du bereit bist, dich mit dem belastenden Erlebnis auseinanderzusetzen und eine Konfrontation damit aushalten kannst.
- Bearbeitung: Hier kommen EMDR, eine der international anerkannten „First-Line“-Methoden in der Traumatherapie, und ursächlich auflösende Hypnose zum Einsatz, um die belastende Erfahrung zu verarbeiten.
- Integration: Zum Abschluss geht es darum, das Erarbeitete zu festigen, den Blick nach vorne zu richten und dich gegen einen Rückfall in alte Muster zu wappnen.
Wie lange jede einzelne Phase dauert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Du bestimmst dabei das Tempo und wirst in die Wahl der jeweiligen Methode mit einbezogen. Mir ist wichtig, dass du dich während der gesamten Arbeit sicher fühlst und jederzeit die Kontrolle behältst.
Wo diese Begleitung an ihre Grenzen stößt
Mir ist wichtig, dir hier ehrlich zu sagen, wo meine Arbeit nicht der richtige Weg ist. Bei schwerer Dissoziation oder einer dissoziativen Identitätsstörung ist ein Klient meist nicht in der Lage, sich auf einen therapeutischen Prozess wie diesen einzulassen. In diesem Fall ist eine fachärztliche oder klinische Behandlung der richtige erste Schritt, bevor wir gemeinsam arbeiten können. Bist du dir unsicher, ob das bei dir zutrifft, finden wir das gemeinsam in einem ersten Vorgespräch heraus.
Der Ablauf bei mir
Wenn du magst, können wir vorab ein kostenloses Informationsgespräch führen, etwa 45 Minuten. Danach folgt das eigentliche Erstgespräch, ca. 90 Minuten, mit Anamnese und ersten kleinen Interventionen. In den weiteren Sitzungen arbeiten wir dann entlang der drei beschriebenen Phasen.
Häufige Fragen
Muss ich alle Details erzählen, damit die Arbeit wirkt?
Nein. Gerade zu Beginn geht es nicht darum, das Erlebte in allen Einzelheiten zu schildern. Die Stabilisierungsphase arbeitet ressourcenorientiert, du bestimmst, wie viel und wann du erzählst.
Ich bin bereits in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung. Passt das zusammen?
Ja. Ich verstehe meine Arbeit hier als Begleitung, nicht als Ersatz für eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei Bedarf empfehle ich eine begleitende oder vorherige fachärztliche Abklärung.
Wie erkenne ich, ob meine Situation für diese Begleitung geeignet ist?
Das lässt sich am besten im persönlichen oder im kostenlosen Informationsgespräch klären. Wenn sich zeigt, dass eine schwere Dissoziation vorliegt, sage ich dir das offen und verweise dich an die passende fachliche Stelle.
Wenn du spürst, dass eine belastende Erfahrung dich noch immer beschäftigt, melde dich gerne bei mir in Stein bei Nürnberg. Gemeinsam schauen wir, ob und wie diese Begleitung zu dir passt.
